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In der Schweiz ging in diesem Sommer das erste Wasserwirbelkraftwerk ans Netz. Bauherr ist die Schweizer Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz (GWWK), welche vor kurzem den Schweizer Energiepreis Watt d’Or verliehen bekommen hat .

Das Prinzip ist denkbar einfach: Das Wasser wird über einen Einlaufkanal zum runden Rotationsbecken geführt und durch eine zentrale Abflussöffnung in der Mitte des Beckenbodens in eine Rotationsbewegung versetzt. In diesen Wasserwirbel wird ein Rotor gestellt und die Rotationsenergie in einem Generator in elektrische Energie umgewandelt, der den Naturstrom dann auch ins Stromnetz einspeist.

Das Funktionsprinzip kann bereits bei geringen Fallhöhen ab 0,7 Metern und einer durchschnittlichen Wassermenge von 750 bis 1.000 Litern pro Sekunde angewendet werden. Die sind auch bei einem kleinen Fluss oder Bach sehr schnell erreicht. Es werden langsam drehende Rotoren eingesetzt, die für Treibgut, Fische, Krebse oder Schnecken durchgängig sind.

Auch in der Windenergie gibt es Neuigkeiten. So hat ein 19jähriger Abiturient ein neues, kleines Windrad entwickelt, welches für den privaten Hausgebrauch u.a. gedacht ist.

So hat der „BreezeBreaker 500″ zwei statt der üblichen drei Rotorblätter und sie werden nicht etwa aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Kohlenstofffasern gefertigt. Das von Unger entwickelte und patentierte aerodynamische Profil wird aus einem Stück Aluminiumblech gefaltet. Der Clou: Ein zweiter Flügel, der über dem Hauptprofil platziert wird, sorgt dafür, dass die Strömung länger an der Haupttragfläche anliegt. Das erhöht nach Angaben des Erfinders den Auftrieb um bis zu 30 Prozent. Die Anlaufgeschwindigkeit des rund 1,5 Meter messenden Rotors liegt dementsprechend bei drei Metern pro Sekunde, erklärt der Erfinder.

Schlechte Nachrichten gibt es jedoch leider auch. Und zwar haben die deutschen Solarenergie Hersteller sich von der chinesischen und amerikanischen Konkurrenz überholen lassen, da sie sich auf die Massenproduktion vorwiegend konzentriert haben.

„Die Hersteller haben sich zu lange auf den Ausbau der Massenfertigung konzentriert und dafür kostensenkende Neuentwicklungen auf die lange Bank geschoben“, sagt Gerd Stadermann, Geschäftsführer des Forschungsverbunds Erneuerbare Energien. Zwar senkt auch Massenproduktion die Preise, aber für die Wirtschaftlichkeit von Solarmodulen ist ein anderer Faktor noch wichtiger: der Wirkungsgrad. Jeder zusätzliche Prozentpunkt Wirkungsgrad senkt, so die Faustregel, die Kosten um sieben Prozent, da pro Watt weniger Material benötigt wird.


Posted by k0ka on 11.01.11 @ 12:29 | comments:0


Posted by k0ka on 14.01.11 @ 06:30 | comments:0


Posted by k0ka on 16.01.11 @ 20:05 | comments:0

Exportschlager Demokratie: Nordafrika

Nordafrika ist fest in der Hand von Demokratoren, Leuten, die sich eventuell irgendwann haben wählen lassen und irgendwie gar nicht mehr loskommen von ihrer Macht. Inzwischen alle von den USA unterstützt. Im Osten (Ägypten) der Dauerbrenner Mubarak, der demnächst die demokratische Herrschaft an seinen Sohn weiterzugeben gedenkt. Kein Stress mit Israel, nicht zu radikal daherkommen, und man darf in Ruhe ‘diktieren’. Das gilt auch für Freund Saddam zwo, dem Revolutionsführer Gaddafi im angrenzenden Libyen. Seit er den Blutzoll für das Lockerbie-Attentat gezahlt und die USA im dritten Golfkrieg unterstützt hat (ganz im Gegensatz zum zweiten), lässt man ihn in Ruhe.

Kindern den Kommunisten austreiben

Sehen Sie, zum Beispiel meine Tochter, die hat neulich ihr Pausenbrot mit einem Schüler geteilt, der hungrig und ohne Brot war – ich habe ihr diese kommunistischen Flausen ausgetrieben: sie bekommt ab sofort kein Pausenbrot mehr mit! Das muß man tun, solange der Kommunismus sich wieder gesellschaftlich in Nischen schleicht; der Antikommunismus muß erhungert werden, wenn nötig. Sähe ich, dass sie zu viel Mitleid mit jemanden hat, der behindert ist oder einfach nur arm, würde sie sogar mit ihren kindlichen Worten soziale Teilhabe für einen solchen Personenkreis einfordern, ich würde umgehend intervenieren, ich würde ihr ausgiebig darlegen, dass Mitleid keine Zier ist, sondern ein Denkfehler – die Natur lehrt uns: sei hart, dann überlebst du – und nur dass du überlebst ist wichtig; die anderen sollen sich um sich selbst kümmern, dann ist jedem geholfen.

Reichtum und Armut

Die Schere zwischen arm und reich klafft eben nicht nur auf Studien und Statistiken auseinander, sondern überall im alltäglichen Leben. Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge meinte einmal sinngemäß: arm sein unter Armen sei auszuhalten, aber arm sein unter protzendem Reichtum ist unerträglich.


Posted by k0ka on 17.01.11 @ 21:35 | comments:0


Posted by k0ka on 17.01.11 @ 22:33 | comments:0

Vor einiger Zeit haben wir in der Uni das Problem Plastik mit seinen Vorteilen und seinen vielen Nachteilen behandelt. Im Endeffekt sind wir zu dem Standpunkt gekommen, dass die Wegwerfgesellschaft in der wir leben noch zu abhängig vom Plastik ist.

Wir verpacken unsere Lebensmittel damit, wodurch sie deutlich länger haltbar bleiben, transportieren in Plastikflaschen bequem unsere Getränke und um ehrlich zu sein, möchte kaum jemand auf diesen Komfort verzichten, da es leicht ist und man es nicht mit sich rumschleppen brauch nach dem Verzehr.

Es gibt mittlerweile auch viele Alternativen, wie z.B. der Werkstoff der Firma Tecnaro, welcher so vielfältig eingesetzt werden kann wie Kunststoff.

„Der neue Werkstoff kann als flüssiges Holz bezeichnet werden“, sagt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. „Das Material kombiniert die positiven Eigenschaften von Holz und Kunststoff und eignet sich für technisch anspruchsvolle Anwendungen.“ Je nach Mischung könnten bestimmte Materialeigenschaften gezielt erzeugt werden – ganz so, wie es das jeweilige Produkt fordere. Nun könnten auch Designs angeboten werden, die unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bisher nur mit Kunststoff zu verwirklichen gewesen seien.

Das ist auch nur eines vieler Beispiele. Leider ist bis Dato nicht viel davon in die Realität umgesetzt worden, weshalb wir nun auch weiter fröhlich unseren Planeten so verseuchen werden, dass unsere Kinder, oder spätestens unsere Kindeskinder auf einer Müllkippe leben werden, wie dies schon in dritte Weltländern zu beobachten ist.

Jeder sollte sich diese Frage mal tatsächlich stellen und überlegen, was er und sie so beiläufig täglich auf den Boden werfen nach dem Motto: „Die Stadtreinigung wird das schon demnächst aufheben und wegwerfen“. In der Realität verhält es sich jedoch anders. Durch die Bioakkumulation erhöht sich die Konzentration von Giften, welche sich im Boden, Wasser und in unserer Nahrungskette anreichern ständig, was langfristig zu einer noch höheren Krankheitsanfälligkeit führen wird.

Und irgendwann werden wir uns fragen, weshalb die Menschheit so schnell an Krebs dahinrotten wird. Sicherlich liegt das nicht nur am Plastik. Dies hat noch eine Menge mehr Gründe und damit meine ich nicht die „globale Klimaerwärmung“. Über dessen Existenz lässt sich streiten, sicherlich jedoch nicht über die Verschwendung von natürlichen Ressourcen und den Raubbau an der Natur. Einen gute Idee hatte dazu mein VWL Professor, welcher vorgeschlagen hat, Ländern der dritten Welt, ihre Schulden zu erlassen und dafür ihre Wälder zukaufen um sie nachhaltig auch vor Rodung und Abholzung zu schützen.  Eine nette Idee wie ich finde, jedoch liegt das Problem viel tiefer,weit unten, am Abgrund des Meeres wo das Plastik noch nicht komplett angekommen ist und die letzten Biotope verstopft. Es ist das kapitalistische Problem mit der Verdummung der Massen, welches die Menschen vom eigens produzierten Unterschichten Fernsehen und kranken Weltanschauungen verleiten lässt, um sie nicht mit den echten Probleme zu konfrontieren.

Solange nicht jeder selbst von sich, ja auch ich, wie ich ehrlicher Weise zugeben muss, von diesen Sünden lässt, um vielen Menschen ein Vorbild, oder nennen wir es Vorarbeiter zu sein, so lange wird sich die Gesellschaft in der wir leben nicht ändern und die Natur auch nicht erholen.

Dazu ein Film über Plastik. Schaut ihn euch an, wenigstens nur den Anfang..


Posted by k0ka on 17.01.11 @ 23:37 | comments:0

Wie ich nun eben gelesen habe, kommt Zeitgeist Moving Forward erst am 25. Januar fürs Internet raus. Dachte eigentlich am 15., aber dies war nur das Datum für die Kinourauführung.

Wem Zeitgeist nichts sagt, der sollte besser mal hier klicken :o)


Posted by k0ka on 18.01.11 @ 00:28 | comments:0

Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
Sully Prudhomme

Ein schon etwas älterer Artikel, den ich heute nachdem Mittagessen gefunden und gelesen habe. Der Kontext hat mich an eine Unterhaltung mit meinem saarländischen Kommilitonen erinnert, mit dem ich vor zwei Jahren auf unserer Fahrt ins ländliche Saarland gestritten habe, ob es denn Sinn macht in eine Partei einzutreten – SPD, oder die Linke in dem Fall – und sich die Arbeit zu machen etwas, wenn auch nur im Mikrobereich, verändern zu wollen. Ich vertritt, wie ich es auch heute noch immer tue, den Standpunkt, dass es dort nur von machthungrigen Geiern wimmelt, welche die Basis nur mitmischen lassen, wenn man sich der Klientelpolitik (der SPD) verschreibt.

Aber das nur nebenbei. Hier einige Auszüge des Textes, ich hoffe ihr nehmt euch die Zeit und lest ihn euch bei Gelegenheit mal durch.

Nach der Bundestagswahl

Direkt nach der Bundestagswahl habe ich einen 13-Punkte-Plan für die SPD veröffentlicht (für diesen Artikel aktualisiert und redigiert). Zugegeben, an der einen oder anderen Stelle zugespitzt, doch der Zuspruch, den ich (auch aus der SPD) bekommen habe, bestärkt mich in der Ansicht, dass er durchaus als Diskussionsgrundlage dienen kann:

1. Bekenntnis: Die SPD steht links der Mitte

Die SPD muss sich endlich wieder dazu bekennen, dass sie links der Mitte steht. In der sagenumwobenen Mitte ist neben der Union kein Platz. Die SPD hat sich zu einer kümmerlichen Kopie der CDU entwickelt. Die Menschen wünschen sich aber keine Kopie von CDU/CSU, sie erwarten zu Recht eine Alternative. 1998 ist die SPD nicht wegen der Neuen Mitte gewählt worden, sondern weil die Menschen Helmut Kohl abgewählt haben, und Gerhard Schröder einen charismatischen Gegenpart darstellte. Der Begriff links muss endlich wieder eine positive Bedeutung für die Menschen bekommen und darf nicht länger den konservativen Medien als Schimpfwort überlassen werden. Links sein bedeutet Menschlichkeit, sich mit den Sorgen und Nöten der Menschen auseinanderzusetzen und die Schwachen zu unterstützen. Links sein bedeutet in erster Linie Mensch sein. Das bürgerliche Lager ist konservativ und altbacken. Links liegt die Zukunft der Menschen.

2. Rücktritt des Schröder-Clans

Die existentielle Krise der SPD hat prominente Gesichter. An vorderster Front stehen heute als Fraktionsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier und Olaf Scholz als Hamburger SPD-Chef. Diese zwei Personen müssen sofort von ihren Ämtern zurücktreten, wie schon Gerhard, Schröder, Franz Müntefering und Peer Steinbrück. Die Wählerinnen und Wähler vertrauen ihnen nicht mehr. Mit diesen Gesichtern werden die Rente mit 67, die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze verbunden. Die genannten Personen stehen für den Verrat an der Sozialdemokratie. Will die SPD einen glaubhaften Neuanfang wagen, muss mit den handelnden Personen der Schröder-Ära gebrochen werden. Es müssen neue Gesichter her. Das Beispiel der CDU und Angela Merkels beweist, dass daraus eine neue Erfolgsgeschichte entstehen kann. Nichts ist unmöglich. Allerdings ist nichts mehr möglich mit Frank-Walter Steinmeier und Olaf Scholz. Ob man auch Andrea Nahles und Sigmar Gabriel zu diesem Kreis rechnen muss, werden die nächsten Monate zeigen; auch sie sind Schröders Gefolgsleute. Einen Neuanfang für die SPD kann es nur mit neuen Gesichtern geben. Wer glaubwürdig wirken will, muss entsprechend handeln: Besser heute als morgen.

3. Distanzierung von der Agenda 2010, Hartz und der Rente mit 67

Die Wählerinnen und Wähler sehen Agenda 2010, Hartz-Reformen und Rente mit 67 als Verrat an sozialdemokratischen Ideen und den Menschen in diesem Land an. Das zeigt und beweist jede Umfrage. Es ist erforderlich, dass die SPD sich von diesen politischen Entscheidungen mit aller Deutlichkeit distanziert. Eine offizielle und glaubwürdige Entschuldigung der neuen Parteiführung, an die Öffentlichkeit und die Menschen gerichtet, ist dabei unumgänglich. In der Opposition muss die SPD eine Alternative zu den genannten Reformen ausarbeiten. Die SPD hat einen Gesellschaftsplan alternativ zu der bisher vertretenen neoliberalen Lehre zu entwickeln. Möchte die SPD in Zukunft eine Alternative zu Schwarz-Gelb sein, ist dieser Schritt einer der wichtigsten. Die Agenda und die Rente mit 67 waren Sündenfälle sondergleichen, die durch nichts zu entschuldigen sind. Es ist nicht zu verstehen oder nachzuvollziehen, dass es innerhalb der SPD immer noch Mitglieder gibt, die das nicht verstehen. Es beweist nur, wie weit sich manche Teile innerhalb der Partei von den Menschen entfernt haben. Dies gilt es vorrangig, zu korrigieren.

Hier der komplette Artikel.


Posted by k0ka on 18.01.11 @ 14:28 | comments:0

So viel Stasi steckt noch in der Linken

Das habe ich heute früh auf dem Weg zum Bäcker auf dem Titelblatt der BZ gelesen. Natürlich findet man diesen polemischen Artikel nicht im Internet auf deren Homepage, wo es nur nach rechter Meinungsmache so stinkt.

Ein anderer Artikel, unter dem Titel STASI SKANDAL – PARTEIEN FORDERN RÜCKTRITT, ist genauso auf Basis reiner Undifferenziertheit aufgebaut.

Es  wird nicht erwähnt, dass es sich bei Gesine Lötzschs Aussage um die Verteidigung des Kommunismus sich handelt, welcher Geschichtlich auch nicht gerade eine positive Vergangenheit aufweist, u.a. deswegen, weil dieser nach der Theorie des Kommunismus auch nicht wirklich vorhanden war. Im BZ Artikel bekommt diese Position jedoch auch natürlich keine Bedeutung zugeschrieben, da die Menschen ihr zu unrecht bekommenes Hirn nutzen könnten. Dort wird eher sowas geschrieben:

Vera Lengsfeld (CDU) fühlt sich an ihre Haft im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen erinnert. Dort dienten Rekruten des Wachregiments „Feliks Dzierzynski“, dem Lötzschs Büroleiter, Klaus Singer, von 1978 bis 1981 angehörte, als Wachpersonal im Verhörtrakt. „Ich habe ein unheimliches Gefühl“, sagte Lengsfeld (59) der B.Z. „Ich stelle mir vor, dass der Büroleiter von Frau Lötzsch auch bei diesen Soldaten gewesen sein könnte, an denen ich auf dem Weg aus der Zelle zum Verhör immer vorbeigehen musste.“

Gut, dass ich mein Frühstück vor lauter Brechreiz noch nicht zu mir genommen habe, sonst müsst ich wohl in die Rudi Dutschke Straße, zum Axel Springer Verlag und dort meine Magensäure samt Inhalt direkt dem Autor dieses Artikels ins Gesicht aussondern.


Posted by k0ka on 20.01.11 @ 06:52 | comments:0

Es mag ja sein, dass die Gründe für Empörung heute nicht mehr so deutlich zu erkennen sind. Wer befiehlt und wer entscheidet? Wir haben es nicht mehr mit einer kleinen Elite zu tun, deren Machenschaften leicht zu durchschauen sind. Die Welt ist groß, und wir spüren deutlich, wie sehr die Dinge miteinander verschränkt sind. Aber in dieser Welt gibt es Dinge, die unerträglich sind. Wer sie sehen will, muss genau hinsehen. Ich sage den jungen Leuten: Wenn ihr nur ein wenig sucht, werdet ihr solche Dinge finden. Am schlimmsten ist es, wenn man sagt: „Damit habe ich nichts zu tun. Das ist mir egal.“ Wer sich so verhält, verliert eine der wesentlichen und unverzichtbaren Eigenschaften, die den Menschen ausmachen: die Fähigkeit zur Empörung und das Engagement, das daraus erwächst.

Er kämpfte in der französischen Résistance, war später Diplomat und weiß die republikanischen Ideale hochzuhalten. Und seit kurzem ist Stéphane Hessel auch Autor eines schmalen Bestsellers: Auszüge aus seinem Pamphlet „Empört euch!“, das Frankreich bewegt.

 


Posted by k0ka on 24.01.11 @ 06:52 | comments:0

Vor einiger Zeit habe ich im öffentlich Rechtlichem einen Zeichentrickfilm für Kinder gesehen, wo es von der Besiedelung Amerikas durch die Europäer handelte.

Dort verhandelte der Offizier, oder wer auch immer in der Handlung den Unterhändler sein sollte, mit dem Häuptling des Indianerstammes um deren Land. Da fragte ihn der Indianerhäuptling wie er auf die Idee käme, etwas, was allen Menschen gehöre, das Land in dem Fall kaufen zu können. Er könnte ja auch so gut das Wasser, oder die Luft die alle atmen abkaufen wollen. Der Fremdling lachte und gab dem Häuptling Alkohol.
Die Indianer kannten vor Hunderten von Jahren noch keine Wirtschaftsmodelle…

Aktuell haben wir das Problem, dass es nur gut betuchten vorbehalten ist, Land zu kaufen.
Aber was ist mit dem Wasser? Man ist sich ja dessen bewusst, dass Firmen wie Coca Cola zum Beispiel es in Indien durch Korruption geschafft haben, Regenwasser-Auffanganlagen zuinstallieren und Grundwasser massiv anzuzapfen und somit das dortige Wasserreservoir zu zerstören. Welche folgen dieser kommerzielle Vandalismus hatte, brauch an dieser Stelle wohl nicht weiter erklärt werden.

Nun gibt es in Berlin demnächst auch ein spannendes Vorhaben, von dem ich in den Medien bis dato nichts mitbekommen habe. Am Sonntag, dem 13. Februar 2011, findet ein Volksentscheid über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben statt.

Alle bestehenden und künftigen Verträge, Beschlüsse und Nebenabreden im Zusammenhang mit der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe sind mit Ausnahme personenspezifischer Daten vorbehaltlos offen zu legen. Sie bedürfen einer eingehenden öffentlichen Prüfung und Aussprache unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen und der Zustimmung des Abgeordnetenhauses von Berlin. Sie sind unwirksam, wenn sie nicht im Sinne dieses Gesetzes abgeschlossen und offen gelegt werden.

Was heißt das nun eigentlich genau? Und vor allem, seit wann sind denn die Wasserbetriebe teilprivatisiert und unter welchen Konditionen?

Autoverkäufer verkaufen Autos, Versicherungsvertreter Versicherungen. Und Volksvertreter? - Stanislaw Jerzy Lec

Da kriegt man doch wieder unaufhaltsamen Brechreiz, wenn man sich der Fakten über den Geheimvertrag bewusst wird. Und wer von euch Veolia nicht kennt, dem sei hier der Trailer von Water Makes Money empfohlen. Den Film gibt es zur Zeit nicht gratis im Netz. Vielleicht ändert sich das bald, dann stell ich den hier mal rein.

Also tut euch selber den Gefallen und verbreitet die Nachricht und den Film an eure Freunde und Verwandte, Familie und Kollegen. Lassen wir Berlin nicht auch noch in der Wasserversorgung vor die Hund gehen, also nehmt euch die zwanzig Minuten am Sonntag und geht abstimmen.


Posted by k0ka on 25.01.11 @ 00:25 | comments:0

Masdar City ist das Pilotprojekt Abu Dhabis im Bereich der Erneuerbaren Energien. Im Jahr 2008 wurde der Grundstein für die Null-Emissions-Stadt gelegt.

Masdar City wird nicht nur Wohn- und Arbeitsort für fast 50 000 Menschen, sondern auch die erste spezialisiert Universitätsstadt im Bereich der erneuerbaren Energien. In das Masdar Institute of Science and Technology sind mittlerweile schon die ersten hundert Studenten und Professoren eingezogen, denen in den nächsten Jahren als Nachbarn noch viele in dem Bereich agierende Firmen und Institute folgen sollen.

Die zukünftigen vorzeige Stadt soll wie erwähnt Emissionsfrei funktionieren. Deshalb wurden u.a. so genannte POD’s (Elektrofahrzeuge) entwickelt, welche 4-6 Personen befördern und auf 1500 verschiedene Ziele programmiert werden können, die sie automatisch ansteuern.

Die Energie für die Stadt soll komplett aus erneuerbaren Ressourcen, das heißt aus stadteigenen Solarkraftwerken, als auch von außerhalb der Stadt angelegten Geothermie-Kraftwerken stammen.

Wie jedoch alles in der Welt, hat auch dieses Vorhaben seine kleinen Rechen- und Planungsfehler inne, welche nun vor kurzem bekannt wurden. Dies sollte jedoch nicht davon ablenken, dass dieses Projekt ein wichtiger Schritt eine umweltfreundliche und nachhaltige Zukunft ist. Schade, dass wir in Europa von sowas nur träumen können.


Posted by k0ka on 26.01.11 @ 00:34 | comments:0

Der Zeitpunkt ist, auf den viele gewartet haben. Zeitgeist – Moving Forward ist mit einem Tag verspätung auf Youtube gelandet. Viel Spaß beim gucken!


Posted by k0ka on 26.01.11 @ 17:19 | comments:0

Meldung des Tages:
(heute morgen aus dem Teletext von Comedy Central)

Opossum beliebter als Angela Merkel

Solche Nachrichten liest man doch gern


Posted by k0ka on 26.01.11 @ 18:50 | comments:0

Was stellt zur Zeit die größte Bedrohung für Nordamerika dar?

Die Finanzkriese? Die Terroristen? (lach) Oder doch vielleicht etwas viel mächtigeres, was der Mensch in seinem Größenwahn gerne außer Acht lässt?

Genau, die Natur! In dem Fall der größte Vulkan in Nordamerika.

It would explode with a force a thousand times more powerful than the Mount St Helens eruption in 1980.

Spewing lava far into the sky, a cloud of plant-killing ash would fan out and dump a layer 10ft deep up to 1,000 miles away.

Two-thirds of the U.S. could become uninhabitable as toxic air sweeps through it, grounding thousands of flights and forcing millions to leave their homes.

Na dann bin ich ja mal gespannt, welchen Notfallplan das Pentagon dafür hat!


Posted by k0ka on 27.01.11 @ 07:18 | comments:0

Was dem Beinamputierten der Phantomschmerz ist, das ist der FDP der Charakter.

Edwin Pelzig

So seit Vorgestern gibt es wieder eine neue Neues aus der Anstalt Sendung. Diese könnt ihr hier in der Mediathek euch anschauen. Für alle anderen gibt es diesen Auszug.

Außerdem hat Pelzig in der Sendung von einem Film der Panorama-Redaktion über Carsten Maschmeyer, den früheren AWD Chef / Betrüger gesprochen. Tut euch den gefallen und schauts euch mal an. Es ist sogar in HD ;)


Posted by k0ka on 27.01.11 @ 17:41 | comments:0

Wegen eines Referates beschäftige ich mich zur Zeit in der Uni mit Kontraktfertigern in der globalisierten Arbeitsteilung. Ich hatte eigentlich erst nach Fertigstellung dessen vor, darüber einen Artikel zu schrieben, oder einfach das Referat hier reinzustellen, aber nachdem ich den Film Blue Elephants gesehen habe, konnte ich mich vor lauter Brechreiz nicht mehr davon abhalten, dieses Thema kurz vorzustellen.

http://www.netzwelt.de//images/article/2011/elektrozulieferer-foxconn-sorgt-negative-schlagzeilen-bild-foxconn4175.png

Da ich nun im Bezug auf die Computerbranche recherchiert habe, welche, wen würde das eigentlich noch wundern, auf maximale Profitmaximierung aus ist, kam dabei das volle Spektrum neoliberaler Wirtschaftspolitik zum Vorschein.

Um es kurz zu fassen, Kontraktfertiger sind Fertigungsdienstleister, welche Produkte im Auftrag von Markenherstellern herstellen, ohne dem Käufer gegenüber als Hersteller in Erscheinung zu treten.
Als bestes Beispiel ist aktuell Foxconn zu nennen. Der taiwanesische Kontraktfertiger hat seit einigen Monaten cirka ein Dutzend Suizide zu beklagen. Foxconn, so wie auch deren direkter Konkurrent Solectron beschäftigen in Südostasien tausende Wanderarbeiter aus anderen asiatischen Ländern, welche für einen Hungerlohn an 6 Tagen die Woche 12 Stunden pro Tag arbeiten müssen und dabei kaum bis keine Arbeiterrechte genießen. Gewerkschaftliche Verhältnisse sind so gut wie nicht vorhanden.
Das Prinzip in dieser Branche ist eigentlich recht simpel. Apple verhandelt mit Foxconn zum Beispiel die Konditionen bei der Produktion des neuen iPad2 aus. Das Gerät darf sagen wir mal im Verkauf nicht teurer als 500$ sein. Apple setzt anhand dieses Beispiels für sich einen Gewinn von 0 pro verkauftes Produkt vorraus. Somit muss nun Foxconn zusehen, dass es als Fertigungsunternehmen für das iPad die Kosten für die komplette Produktion, u.a. Materialien, Energie, Löhne etc., so niedrig drückt, dass es dabei für sich selbst noch einen höchstmöglichen Gewinn herausholt.

Auf der Strecke bleiben, wie könnte es anders sein, vor allem die Mitarbeiter, welche vom dem was sie verdienen, kaum etwas haben. Um dies zu verdeutlichen, solltet Ihr euch den unten beigefügten Film anschauen, der sich mit der Situation der Arbeiter befasst.


Posted by k0ka on 27.01.11 @ 21:58 | comments:0

Es ist doch nun erstaunlich zu betrachten, wie wankelmütig die Medien in unserem Land sind. Noch vor Jahren haben sie kaum negatives über die arabischen Herrschaftsregime geschrieben, es sei denn es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Ansonsten kam immer das übliche Blabla über die Despoten wenn sie mal nicht nach der Pfeife der westlichen Regierungen getanzt haben. Hauptsache man kann da drüben an den Küsten Urlaub machen, wo der arbeitslose Pöbel sich nicht blicken lässt und günstig Bodenschätze erwerben.

Und nun wird von gemeinen Diktatoren geschwafelt, „Poströmische Dekadenz“ höre ich Westerwelle demnächst in den Volksverblödern schreien. Die Ben Alis sind nun weg und der Rest der verbliebenen Regierung überlegt schon, was sie denn vorlügen können um sich an der Macht zu erhalten, während die Polizei die Protestierer weiterhin nach westlichem Vorbild mit Tränengas und Knüppeln demokratisiert. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Lage da unten entwickeln wird.

Dominoeffekt

Innerhalb kurzer Zeit hat der Zorn über die fatalen Verhältnisse der Bevölkerungen seinen Weg über die Grenzen Tunesiens zu den benachbarten Ländern gefunden. Mittlerweile rumort es schon in Algerien, Ägypten, Jordanien, Libanon und sogar im Yemen.

Interessant wird es speziell in Ägypten, welches enge Beziehungen zu den USA und Israel pflegt und auch schon mal den Mund hält, wenn Israel gegen Gaza intervenieren muss. Nicht um sonst konnte sich Hosni Mubarak so lange in Ägypten halten. Freunde helfen Freunden schon mal eben aus. Da wundert es einen nicht, wenn das Zionistenpack in der israelischen Regierung nun weiche Beine kriegt, wenn das ganze pro israelische Konstrukt um sie herum zusammenfällt. Es gefährdet eben die wirtschaftlichen Interessen.

In Ägypten sind nun mittlerweile 35 Todesopfer zu beklagen. Angefangen hat es mit dem Tot eines Protestierers auf offener Straße. Im Video ist dies gleich zu Anfang zusehen.

Vor wenigen Tagen wurde sogar der früherer Generaldirektor der IAEA Mohammed el Baradei in Ägypten festgenommen. Er ist in sein Heimatland zurückgekehrt um an den Protesten teilzunehmen. Seine Bodyguards wurden daraufhin von der Polizei niedergeknüppelt und er in sein Haus gebracht, wo er nun unter Hausarrest sitzt. Daraufhin wurde in Ägypten nun auch noch das Internet gekappt und der SMS Dienst der Mobilfunknetze eingestellt.

Ich bin dann mal gespannt wie sich das nun entwickeln wird in den nächsten Wochen. WikiLeaks hat sich nun auch aus der Versenkung gemeldet und gleich mal einen Haufen US-Depeschen über Ägypten veröffentlicht. Frei nach dem Motto Öl ins Feuer kippen.


Posted by k0ka on 29.01.11 @ 12:48 | comments:0

Es hat wohl nicht nur mich in letzter Zeit gewundert, wieso WikiLeaks denn nur einen kleinen Bruchteil der US Depeschen im Internet veröffentlicht, während die großen Zeitungen, wie der Guardian oder Spiegel, alle Daten zugespielt bekomme hat.

Auch wenn ich als einzige Gazette den Guardian für seine ehrliche Berichterstattung schätze, so verstehe ich in keiner Weise, wieso das ehemalige Nachrichtenmagazin mit in die Auswahl einbezogen wurde.
Dies hat nun zur Folge, dass andere Zeitungen nun Millionenbeträge überweisen, um an nicht veröffentlichtest Material zu kommen. Dieses Handeln widerstrebt eigentlich den Grundsätzen der Internetaktivisten.

Nun hat die norwegische Zeitung Aftenposten dank eines Lecks bei WikiLeaks es geschafft, eine Viertel Million geheimer US Depeschen von der Plattform runterzuladen.
Interessant sind nun die Reaktionen von Julian Assange, welcher sich jedes mal als Peter Pan der Informationsfreiheit darstellt.

Wie die Zeitung schreibt, ist Assange, der zurzeit in London weilt, darüber mehr als erzürnt: Er sei «bei Telefonaten – diplomatisch ausgedrückt – fuchsteufelswild über das Leck im Leck gewesen», so «Aftenposten». Assange wirft der Zeitung konkret vor, sich nicht wie die anderen Medien an die Spielregeln zu halten.

Das ist ja schlimmer als im Kindergarten. Da sieht man mal, wohin so ein Personenkult hinführen kann.

Erfreulicher Weise hat es nun OpenLeaks endlich geschafft, online zugehen. Wer von OpenLeaks noch nichts gehört hat, dem empfehle ich dieses Interview vom Freitag mit Daniel Domscheit-Berg zu lesen.


Posted by k0ka on 01.02.11 @ 13:32 | comments:0


Posted by k0ka on 01.02.11 @ 18:59 | comments:0
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